navi3x1.gif
   


UNSERE GÄSTE

 

 

 
 

Gäste der 12. Polnischen Filmwoche 2017

 
     
 

Dawid Ogrodnik, Gast am 27.4.2017

 

Fleissige Kinogänger kennen Dawid Ogrodnik aus „Du bist Gott“, dem Film über die legendäre Band und ein Kassenschlager in Polen. Zugleich war dies der Durchbruch als Schauspieler für den 30-jährigen, der für seine Darstellung in Gdynia als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde. Im oscargekrönten „Ida“ von 2014 spielte er den Saxophonisten. Ganz besonders beeindruckt hat Ogrodnik mit dem komplexen Spiel eines Jungen, der an einer zerebralen Bewegungsstörung leidet und nicht sprechen, wohl aber denken und fühlen kann („In meinem Kopf ein Universum“). Zur diesjährigen Ausgabe der Filmwoche in Nürnberg ist er sogar in zwei Filmen zu sehen, „11 Minuten“ und „Die letzte Familie“. Von seinem vielversprechenden Talent werden wir hoffentlich auch in den nächsten Jahren noch mehr zu sehen bekommen.

Foto: Leszek Zych, Wydawnictwo Polityka

 
 

 

 

 
  Agnieszka Holland, Gast am 29.4.2017  

Die gebürtige Warschauerin assistierte Krzysztof Zanussi und Andrzej Wajda, nachdem sie ihr Studium an der Prager Filmhochschule absolviert hatte. Bei einem weiteren berühmten polnischen Regisseur, Krzysztof Kieslowski, arbeitete sie an den Drehbüchern zu dessen Drei Farben Trilogie mit. Nicht nur im eigenen Land wurde sie berühmt: 1981 wurde sie mit Gorączka zur Berlinale eingeladen, ging im gleichen Jahr nach Paris und gute zehn Jahre später in die USA, wo Francis Ford Coppola ihren Film „Der geheime Garten“ produzierte. Weit über 30 Filme folgten, die Preise ebenso: vom Emmy bis zum Golden Globe, Goldenen Löwen oder BAFTA Award war alles dabei – Oscarnominierungen inklusive, für „In Darkness“, „Hitlerjunge Salomon“ und „Bittere Ernte“. Die Themen Politik und Moral ziehen sich wie ein roter Faden durch Hollands Werke, die heute die Vorstandsvorsitzende der Europäischen Filmakademie ist und mittlerweile Regie führt bei berühmten Serien wie "House of Cards", „Treme“, "The Killing" und "The Wire".

Foto: Iwona Lompart

 
 

 

 

 
 

 

 

 
 

Gast der 11. Polnischen Filmwoche 2016

 
     
  Tymon Tymański , Gast am 4.5.2016  

Tymon Tymansk ist Musiker - und seit "Polish Shit" auch Filmemacher. Sein Besuch in Nürnberg gab den Zuschaern des Polnischen Filfestivals die Möglichkeit, eine Live-Begegnung mit den Helden des Filmes zu erleben, den Tymon ist zusammen mit seiner Band angereist.

Trotz allen Widerstands geben sie den Glauben an Rock’n’Roll nicht auf, was sie in ihren energetischen Konzerten immer wieder unter Beweis stellen. Von der Stilistik der 60-Jahre über Space Rock bis zu Punk rock, Reggae, Hard Rock, Country und Jazz – diese Musiker können alles, und das auch umwerfend. Auch vor dem ein oder anderen Cover schrecken sie nicht zurück. Und die treuen Besucher der Polnischen Filmwoche erinnern sich bestimmt an das Hochzeitslied „Bialy Mis“ („Der weisse Bär“) aus dem Film „Hochzeit“ von Wojciech Smarzowski. Die Hochzeitsband „Tymon Tymanski & The Transistors“ live bei uns, einmalig und zu allem bereit!

 
 

 

 

 
 

GAst der 10. Polnischen Filmwoche 2015

 
     
  Tomasz Kot , Gast am 28.4.2015  

Tomasz Kot, polnischer Theater- und Filmschauspieler, Jahrgang 1977, Absolvent der Theaterschule in Krakau, bekannt in Polen für zahlreiche Rollen in Spielfilmen und Serien. 2001-2006 spielte er im Krakauer Theater „Bagatela“. „Es ist ausgesprochen schwer, eine Person zu spielen, an die sich noch alle gut erinnern können“ sagte er zu der Rolle des legendären Chirurgen Religa in dem Film „Die Götter“, für die er zahlreiche Preise erhielt. Dabei war es nicht seine erste Erfahrung dieser Art: 2005 spielte er in dem Film „Skazany na bluesa“ („Verdammt zum Blues“) Rysiek Riedel, den charismatischen Leader der bekanntesten polnischen Blues-Band »Dżem«.

Foto: Agnieszka Kot

 
 

 

 

 
 

Gäste der 9. Polnischen Filmwoche 2014

 
     
  Bodo Kox, Gast am 8.5.2014  
Bodo Kox ist nicht nur Regisseur und Drehbuchautor. Er ist ebenfalls ein erfolgreicher Darsteller in Filmproduktionen seiner Kollegen und ein aktiver Performer. Bodo Kox, eine Ikone des polnischen Off-Cinemas, drehte zusammen mit Filip Zawada über 10 Kurzfilme.
Sein Film „Marco P. i złodzieje rowerów“ („Marco P. und die Fahrraddiebe“) von 2005 galt als die Offenbarung des polnischen unabhängigen Kinos. Sein professionelles Debüt
„Dziewczyna z szafy” („Das Mädchen aus dem Schrank“) ist ein Film, der sich zwischen Komödie und Psychodrama, zwischen Märchen und realistischer Erzählung von Menschen
bewegt, die sich in ihrem Leben nicht zurechtfinden. Kox versteht es hervorragend, Melodram und Ironie, Ergriffenheit und Scherz zu verbinden. Der Film wurde regelrecht mit
Preisen überschüttet und gilt bei den Kritikern als bester polnischer Debütfilm der letzten Jahre. Der Regisseur wurde mit dem „Adler“ (Polnischer Filmpreis) in der Kategorie Entdeckung des Jahres ausgezeichnet.
 
 

 

 

 
  Wojciech Mecwaldowski, Gast am 8.5.2014  
Der Schauspieler Wojciech Mecwaldowski, der dem polnischen Publikum u.a. aus den
Filmen „Testosteron”, „Lejdis” und aus der Fernsehserie „Usta usta” („Mund zu Mund“) bekannt ist, spielte in „Das Mädchen aus dem Schrank“ den geistig behinderten Tomek. Die Kritiker haben die Rolle von Wojciech Mecwaldowski zuweilen mit Dustin Hoffmans Rolle im legendären „Rain Man“ verglichen und haben damit keinesfalls übertrieben. Für die Rolle wurde Mecwaldowski beim Festival in Koszalin ausgezeichnet „für ein bewegendes Studium der Filmfigur, für die Beherrschung und Präzision“.

Foto: Jan Pawel Trzaska
 
 

 

 

 
 

Gäste der 8. Polnischen Filmwoche 2013

 
     
 

MaCIEJ STUHR, Gast am 28.04.2013

 
     

Maciej Stuhr
Der beliebte polnische Schauspieler und Komiker Maciej Stuhr spielte in Filmen berühmter Regisseure wie Andrzej Wajda, Krzysztof Kieślowski, Agnieszka Holland und Krzysztof Warlikowski. Geboren 1975 in Krakau als Sohn des Schauspielers und Regisseurs Jerzy Stuhr. Das Publikum der Polnischen Filmwochen kennt ihn u.a. aus den Filmen „Wetter von Morgen“, „Die Hochzeit“ und „33 Szenen aus dem Leben“.

 
 

 

 

 
 

WILHELM UND ANKA SASNAL, GÄstE am 30.04.2013

 
     

Wilhelm Sasnal (geb. 1972) hat sich längst international einen Namen gemacht – vorrangig als Maler (seine Bilder befinden sich in den Sammlungen Zentrum Pompidou in Paris, Saatchi Galerie, Tate Modern in London, Museum of Modern Art in New York, Guggenheim Museum). Seine Malerei bildet eine besondere Chronik der Gegenwart und hat oft Pressefotos als Vorlage. 2012 widmete ihm das Münchener Haus der Kunst eine Ausstellung mit mehr als 60 seiner Gemälde sowie einer Auswahl von Filmen. Seit mehreren Jahren zeigt sich Wilhelm Sasnal immer mehr als ein sozialkritischer und engagierter Künstler, sowohl in seinen Bildern als auch in den Filmen, die er zusammen mit seiner Frau Anka, Redakteurin und Drehbuchautorin, macht.

 
 

 

 

 

 

 

 
 

Marian Dziędziel, Gast der 7. Polnischen Filmwoche am 23.4.2012

 
     

Geboren 1947, Theater- und Filmschauspieler. Einer der Lieblingsschauspieler des Regisseurs Wojciech Smarzowski, der unvergessene Vater der Braut im Film
„Die Hochzeit“ („Wesele“). Diese Rolle brachte ihm nicht nur viele Preise, sie machte aus dem nicht gerade mehr allzu jungen Schauspieler einen der meistbeschäftigten Darsteller in Polen.

Bis vor kurzem noch als Meister der Nebenrollen bekannt, gehört Marian Dziędziel heute zu den beliebtesten Charakterdarstellern.

 
     
     
 

Gäste der 6. Polnischen Filmwoche 2011

 
 

 

 

 
 

Magdalena Cielecka, Gast am 8.04.2011

 
     

Ihr theatralisches Debüt hatte sie 1992 in der Rolle des Kindes im Stück von Gabriela Zapolska „Ich czworo“ [übers. „Dummheit im Quadrat“, 1956] auf der Bühne des Teatr Stary in Krakau. Drei Jahre später absolvierte sie die Staatliche Schauspielschule PWST in Krakau und stand zum ersten Mal vor der Kamera im Film „Pokuszenie“ („Versuchung“). Für die Interpretation ihrer Rolle im Film bekam Frau Cielecka zahlreiche prestigeträchtige Auszeichnungen, u.a. des Polnischen Filmfestivals in

Gdynia sowie der Filmfestivals in Genf und Tokio. Das Publikum der Polnischen Filmwoche kennt sie u.a. aus den Filmen „Palimpset“ und „Katyn“. In Polen ist sie durch ihr Mitwirken in den Fernsehserien (Magda M., Hotel 52) und durch die Schauspielrollen in Teatr Rozmaitości in Warschau bekannt. Seit 2008 ist sie Ensemblemitglied des Warschauer Nowy Teatr. Sie hatte Auftritte in New York (Dybuk, 2004; Krum, 2007 – Regie Krzysztof Warlikowski), Frankreich (Avignon), Belgien sowie auf dem Festival in Edinburgh 2008, wo sie von der britischen Kritik enthusiastisch aufgenommen wurde. Sie ist das Gesicht der Firma „Avon“ in Polen. Laut Umfrage der Zeitschrift „Viva!“ ist sie die schönste Polin.

 
 

 

 

 
 


Arkadiusz Jakubik , Gast am 10.04. und am 11.04.2011

 
     

Das Publikum der Polnischen Filmwoche kennt den Schauspieler als den Notar im Film „Wesele“(„Hochzeit“) von Wojciech Smarzowski. Oft spielt er einen plumpen Grobian. Nach Nürnberg kommt er in doppelter Rolle – einmal als Schauspieler in der Rolle des Ökonomen in dem provokanten Film „Dom zły“ („Das Haus des Bösen“) von Wojciech Smarzowski und einmal als debütierender Regisseur mit seinem Erstlingsfilm „Prosta Historia o Miłosci“ („Eine einfache Liebesgeschichte“), in dem er sich von einer neuen Seite zeigt – einer Seite voller Sensibilität und subtiler Ausdrucksform.

Der Produzent des Filmes „Eine einfache Liebesgeschichte“ Wieslaw Lysakowski wird auch nach der Filmvorführung am 11.04 in Nürnberg anwesend sein und am Publikumsgespräch teilnehmen.

 

 
     
     
     
     
 

Gäste der 5. Polnischen Filmwoche 2010

 
     
  Agata Buzek, Gast am 23.04.2010  
     

Agata Buzek ist in Polen durch etliche Film- und Fernsehrollen bekannt geworden. Sie spielte unter anderem die energische Klara in dem Kostümfilm „Zemsta“ („Die Rache“) von Andrzej Wajda. Richtig berühmt wurde sie durch den Film Revers von Borys Lankosz. Dieser Film gewann sieben Goldene Löwen beim 34. polnischen Kinofestival in Gdynia (dem wichtigsten polnischen Filmfestival), zwei davon bekam Agata Buzek: den Preis für die „Beste Schauspielerin“ und den „Publikumspreis“. In Deutschland war sie u.a. im „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ zu sehen. Sie spielte auch die Hauptrolle im großartigen ZDF-Spielfilm „Valerie“ – der die Glamourwelt der Topmodels aufs Korn nimmt. Auf der Berlinale 2010 wurde sie als eine von zehn Nachwuchsschauspielern mit dem europäischen „Shooting Star“ ausgezeichnet.
Agata Buzek ist die Tochter des ehemaligen polnischen Ministerpräsidenten und heutigen Präsidenten des Europäischen Parlamentes Jerzy Buzek.

 
 

 

 

 
 


Grażyna Błęcka-Kolska, Gast am 24.04.2010

 
     

Nach der Vorführung des Filmes „Afonia und die Bienen“ von Jan Jakub Kolski begegnen wir der Schauspielerin, die die halbmagische Welt in den Filmen des originellen Regisseurs mitgestaltet. 1995 erhielt Kolski den Preis der Zeitschrift "Polityka" "für seine Originalität und für die Neuentdeckung der polnischen Provinz". Es ist die andersartige Welt, vor deren ländlich-phantastischer Szenerie sich geheimnisvolle und magische Dinge abspielten, die die polnischen Cineasten in den Filmen von Kolski so lieben. Grażyna Błęcka-Kolska, die ihr Schauspielstudium in Łódź 1984 abgeschlossen hat und als Theaterschauspielerin im Staatstheater Wrocław (Breslau) tätig ist, erzählt über diese ungewöhnliche Zusammenarbeit des Film- und Lebenspaars.

 
 

 

 

 
 

Gäste der 4. Polnischen Filmwoche 2009

 
     
 
Julia Jentsch und Robert Więckiewicz
 
     

Robert Więckiewicz, Donnerstag 23.04.09
Polnischer Schauspieler und Synchronsprecher, geboren 1967 in Nowa Ruda, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst in Breslau. Die Anfänge seiner Karierre feierte auf der Theaterbühne, der er bis heute treu blieb – unter anderem im renommierten Theater „Rozmaitosci“.
Als Filmschauspieler spezialisiert er sich auf Komödien und auf Rollen der Bösewichte und kreierte in der polnischen Kinowelt eine breite Palette der schwarzen Charaktere – unter anderem den Gangster in „Swiadek koronny“ („Kronzeuge“), Dieb in „Vinci“, betrügerischer Ehemann in „Ile wazy kon trojanski“ („Wie viel wiegt das trojanische Pferd“), Autodieb in „Psy 2“ (Die Bullen 2“).
Robert Więckiewicz spielte in mehr als 50 Spielfilmen mit.

 
 

 

 

Julia Jentsch, Mittwoch, 29.04.09

Geboren (1978) in Berlin, besuchte sie dort die renommierte Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und gab ihr Bühnendebüt bereits im Jahr 1995. Von 2001 bis 2006 war sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, 2002 wurde sie von der Fachzeitschrift "Theater heute" als "Beste Nachwuchsdarstellerin" ausgezeichnet. Der Durchbruch als Filmschauspielerin gelang Julia Jentsch mit dem Revoluzzerdrama "Die fetten Jahre sind vorbei", das sie international bekannt machte (Preis der Jury in Cannes). Die Teilnahme an der deutsch-polnischen Koproduktion von Malgoska Szumowska „33 Szenen aus dem Leben“ war nicht ihr erster Ausflug in Richtung Osten: 2007 spielte sie in der freizügigen tschechischen Tragikomödie „Ich habe den englischen König bedient“ (Regie: Jiri Menzel, nach dem Roman von Bohumil Hrabal)

 
 

 

 

 
 
Gäste der 3. Polnischen Filmwoche 2008
 
     

20.04.2008, zu Eröffnung: MARCIN KWAŚNY

Ein schnell aufsteigender Star am polnischen Kino -Firmament. Absolvent der Theaterhochschule in Warschau. Hauptpreis im XX Wettbewerb der Theater Hochschulen in Lodz 2002. Mehrere Theaterrollen und Filmrollen bei wichtigen polnischen Regisseuren: u.A. in „Persona non grata“ von Krzysztof Zanussi, „Wer nie lebte…“ von Andrzej Seweryn, „Striemen“ von Magdalena Piekorz, „Wir alle sind Christuse“ von Marek Koterski. Er spielte die Hauptrolle in der polnisch-ungarischen Koproduktion „Jagd auf den Engländer“.

 
 

 

 

am 26.04.2008: LECH MAJEWSKI

international bekannt für seine Filme und Videoarbeiten, für die er Drehbücher schreibt, Regie führt, hinter der Kamera steht und Musik komponiert.

Geboren am 30. August 1953 in Katowice. Regie-Studium an der Filmhochschule in Łódź. Arbeitet als Regisseur beim Theater, Film und an der Oper. Er ist Dichter, Schriftsteller, Maler und arbeitet sowohl in Polen als auch im Ausland. Veröffentlichungen von Gedichten und Erzählungen, sowie intensive Arbeit am Theater. Hier führte er unter anderem Regie an der Oper, für die er auch Szenenbilder entwarf, Libretti und Musik schrieb. Seine autobiographische Oper „Das Zimmer der Rehe“ (1997) wird als ständige Exposition im Museum der Gegenwartskunst in Buenos Aires ausgestellt.

 
 

 



 
 
Gäste der 2. Polnischen Filmwoche 2007
 
       
Andrzej Chyra
geboren 1964, einer der populärsten polnischen Schauspieler der letzten Jahre.
Andrzej Chyra schloss 1987 die staatliche Schauspielschule in Warschau ab und fügte anschließend ein Theaterregiestudium an der gleichen Schule an, das er 1994 abschloss. Sein Filmdebüt gab er 1992. Am Theater spielte er zunächst Anfang der 1990er Jahre an der privaten Bühne Teatr Scena Prezentacje in Warschau. Seinen Durchbruch erlebte er 1999 mit dem Film Die Schuld von Krzysztof Krauze, wo er den Erpresser Gerard spielte. Er wurde für diese Rolle beim Polnischen Filmfestival in Gdynia ausgezeichnet und erhielt den Polnischen Filmpreis. Diesem Erfolg folgten größere Theaterrollen - Chyra ist seit 2001 Mitglied des Ensembles am Teatr Rozmaitosci in Warschau. Diese Bühne gehört dank den Leistungen der Regisseure Krzysztof Warlikowski und Grzegorz Jarzyna zu den innovativsten Theatern Polens.

 
   

 

 


Joanna und Krzysztof Krauze

Ihren großen internationalen Erfolg erlebte das erfolgreiche Regisseur-Ehepaar mit "Moj Nikifor", einer Hommage an den primitiven Künstler Nikifor. Die Rolle des Malers übernahm die kürzlich (25.01.2007) verstorbene Schauspielerin, Krystyna Feldman. Ihr großes schauspielerisches Können und die ihr Gesicht wunderbar prägenden Altersfalten ließen eine filmische Figur von großem Format entstehen. 1999 bekam Krzysztof Krauze den "Goldenen Löwen" beim wichtigsten polnischen Filmfestival in Gdingen für "Dlug" ("Die Schuld"), "einen Film, der das Blut geradezu in den Adern gefrieren lässt." (Die Welt)


 
 


Krzysztof Krauze, geboren 1953 in Warschau, ist Regisseur und Drehbuchautor. Er studierte Kameraführung an der Filmhochschule in Lodz. Mitglied der Europäischen Filmakademie. Krauze begann als Dokumentarfilmer.
Joanna Kos-Krauze, geboren 1972 in Olsztyn, studierte Polonistik und Hebräistik. Regisseurin und Drehbuchautorin. Ihre Laufbahn begann sie als Werbespotautorin für das Fernsehen.

 
   

 

 

 
 
Gäste der 1. Polnischen Filmwoche 2006
 
       

Marek Kondrat

stammt aus einer Schauspielerfamilie. Er studierte an der Schauspielschule in Warschau, an der er jetzt unterrichtet. Mit 11 debütierte er in einem historischen Kinderfilm. Mit 25 erhielt er mehrere Preise bei Filmfestivals in Polen und im Ausland für die Hauptrolle in einem Gesellschaftsdrama, das in den Dreißigerjahren spielt. Seine nächste Rolle – des Schriftstellers Joseph Conrad – spielte er in dem gleichnamigen Film von Andrzej Wajda. Seitdem arbeitete er mit ausgezeichneten Regisseuren zusammen, u.a. mit Krzysztof Kieslowski, Wojciech Marczewski und Stanislaw Rozewicz.

Marek Kondrat fühlt sich auch in Komödien und in Actionfilmen sehr wohl. Er spielte bereits in mehr als 80 Filmen. 1999 stand er zum ersten Mal als Regisseur des Filmes "Recht des Vaters" hinter der Kamera. Der Film erhielt zwei Preise beim Polnischen Filmfestival in Gdingen.

Privat: verheiratet, zwei Söhne. Weinliebhaber und -kenner, bereist die Regionen Südeuropas auf der Suche nach den besten Tropfen. Er gründete vor einigen Jahren eine Kette von Weinläden - die Idee entstand nach einem Besuch in der Bar von Michael Jordan in Chicago.



 
       
Jerzy "Jurek" Stuhr

studierte bis 1970 in Krakau Polonistik. 1972 absolvierte er ein Schauspielstudium an der Schauspielschule „PWST“ in Krakau. Schauspieldebüt bei Królikiewicz in "Na Wylot" (1972). Mitte der Siebzigerjahre begann seine enge Zusammenarbeit mit Krzysztof Kieślowski; u.a. spielte Stuhr in den Filmen: „Der Filmamateur“ (1979), „Dekalog“ (1988) und „Drei Farben: Weiß“ (1993). Den Durchbruch schaffte er mit der Komödie „Sexmission“ (1984). Seit Mitte der Achtzigerjahre ist Stuhr auch Theaterschauspieler. In Süskinds Einmannstück „Der Kontrabass“ mimte er den Musiker über 700 Mal. Seit 1994 ist Stuhr Filmregisseur. International gewürdigt wurden die „Liebesgeschichten“ (1997) und "Das große Tier" (2000).

Seit 1998 ist er Mitglied der Europäischen Filmakademie. Sein Sohn, Maciej Stuhr gehört mittlerweile auch zu den bekanntesten polnischen Schauspielern. Jerzy Stuhr spricht fließend italienisch und ist in Italien - wo er häufig Film- und Theaterrollen übernimmt und wo er an den Schauspielschulen unterrichtet - besonders beliebt.

 

 

 

 

 

 

 

 

eXTReMe Tracker